Morgenroutine - Diese 5 Tricks empowern Deinen Start in den Tag

Jeden Morgen gelassen und entspannt aufstehen und produktiv in den neuen Tag starten – das wünschen sich viele. Um diesen Wunsch wahr werden zu lassen, solltest Du diese 5 Tricks unbedingt in Deinen Morgen integrieren.

Morgens einfach nicht aus den Federn gekommen, beim Scrollen auf dem Handy völlig die Zeit vergessen und dann gehetzt los gedüst – wer den Morgen so startet, sitzt danach wahrscheinlich unmotiviert und müde auf der Arbeit rum.

Doch es geht auch anders! Wer richtig in den Tag startet, den kann nichts mehr aus der Bahn werfen. Dann kann kommen, was will. Den positiven Start in den Tag und die gute Laune kann Dir keiner mehr nehmen. Daher solltest Du unbedingt ab sofort eine Morgenroutine aufbauen.  

Integriere diese 5 Tricks in Deinen Morgen und profitiere den ganzen Tag über von den wundersamen Nebeneffekten auf Körper, Geist und Seele.

Trick 1: Snooze-Verbot

Oh, wie schön gemütlich doch das Bett ist. Da hat man doch gar keine Lust aufzustehen, oder? Kenn ich! Doch das bringt alles nichts. Snoozen ist das Schlimmste, was Du Dir morgens antun kannst. Es macht Dich nicht nur noch müder, sondern sorgt zusätzlich noch dafür, dass Du ein schlechtes Gewissen hast und Dich unwohl fühlst!

Daher gilt ab sofort striktes Snooze-Verbot! Stelle Dir unbedingt Deinen Wecker in ein Nebenzimmer oder in den Flur. Eingestellt zu der Uhrzeit, wo Du aufstehen möchtest. So bleibt Dir im Endeffekt nichts anderes übrig als aufzustehen! Am besten noch mit einem Klingelton, der nicht dafür sorgt, dass Du weiter im Nimmerland verweilen möchtest 😉

Gewöhne Dir ebenfalls ab, Dein Smartphone in Bettnähe zu parken. Wer das Smartphone nicht als Wecker benutzt, kommt gar nicht erst in die Versuchung, die Snooze-Taste zu drücken. Außerdem unterstützt es Dich zusätzlich bei Trick 2.

Trick 2: Nachrichten-Detox

Wer seinen Morgen mit den Schlagzeilen des Tages durch Radio, Zeitung oder Fernsehen beginnt, oder aber auch alleine schon durch WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails vom Smartphone, der lenkt seine Aufmerksamkeit von sich weg und startet seinen Tag bereits schon im “Reaktions-Modus”.

Für viele ist der Blick aufs Smartphone die erste Handlung am Morgen. Ein Fehler, denn wenn Du noch im Liegen anfängst, Nachrichten zu lesen oder gar auf Social Media zu scrollen, verschwendest Du wertvolle Zeit. Besonders auf das Lesen und Beantworten von E-Mails sollte man verzichten, denn sobald Du E-Mails beantwortest, bearbeitest Du die To-Do-Liste von jemand anderem.

All diese Nachrichten von außen sorgen dafür, dass wir nicht mehr erkennen können, wie es uns überhaupt geht und wie wir uns fühlen. Daher empfehle ich Dir ganz dringend mindestens die erste Stunde nach dem Aufstehen ohne jegliche Nachrichten zu verbringen. Lass Dein Handy auf Flugmodus und das Radio aus. Glaub es mir, Du wirst den positiven und effektiven Unterschied deutlich erkennen!

Trick 3: Transzendentale Meditation

Jeden Morgen 15-20 Minuten bei sich selbst sein und seine Energie nochmal vollständig positiv aufladen – das ist die wahre Kunst. Meine Empfehlung ist daher ganz klar die Transzendentale Meditation.

Stress stört die normale Funktionsweise des Gehirns und hemmt unter anderem die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin. Mangel an Serotonin beeinflusst nicht nur unser inneres Glücksgefühl, sondern geht auch einher mit Kopfschmerzen, Unwohlsein, Ängstlichkeit, Wutausbrüchen und vielen anderen Beschwerden. Bei dieser Meditationsart konzentrierst Du Dich auf ein Mantra und erfährst dabei nach und nach eine tiefe, innerer Stille, die Du niemals durch den Versuch, still zu sein, erreichen könntest.

Trick 4: Kalte Dusche

Kalt duschen ist cool und super gesund – zumindest im Nachhinein 😉

Das lymphatische System ist ein Netzwerk von Gefäßen, die im ganzen Körper aktiv sind und helfen, Krankheitserreger, Bakterien und Mikroben aus den Zellen zu entfernen. Es dient im Wesentlichen der inneren Reinigung des Körpers und der Abwehr. Die kalte Dusche bewirkt, dass sich Deine Lymphgefäße zusammenziehen. Das Lymphsystem zwingt so die Lymphflüssigkeit dazu, im ganzen Körper zu fließen und Abfälle und Erreger auszuspülen. Wer nicht direkt voll aufs Ganze gehen möchte, dem empfehle ich vorerst mit den Beinen anzufangen.

Stelle das Wasser am Ende Deines Duschvorgangs auf eiskalt ein und steuere dann den Duschstrahl von Deinem linken Knöchel hoch zum äußeren Oberschenkel und gehe dann auf die Innenseite des linken Beins runter bis zum Fuß. Das wiederholst Du 10 Mal in einem langsamen Tempo und wechselst dann auf das rechte Bein.

Bester Nebeneffekt: Du fühlst Dich frisch, munter und aktiviert.

Trick 5: Dankbarkeit & Positivität einladen

Wer glücklich und zufrieden leben möchte, der darf sich neuronal umpolen. Oftmals haben wir unseren Fokus auf all die Dinge, die gerade nicht rund laufen oder auf die “Hätte ich doch mal…”-Situationen. Doch was bringt uns das, außer zusätzlichen Stress, Druck und inneren Ärger? Genau. Nichts. Daher ist es wichtig, dass Du lernst Deine Aufmerksamkeit und Deinen Fokus zu verändern und neue neuronale Netze im Gehirn bildest.

Um dies zu erreichen solltest Du in den nächsten 21 Tagen (mindestens! und jeden einzelnen Tag!) jeden Morgen 3-5 Dinge aufschreiben, für die Du dankbar bist oder die Du als positiv empfindest. Dies können Situationen sein, Erlebnisse, Erfahrungen, Erfolge, Gefühle, hier sind Dir keinerlei Grenzen gesetzt. Du kannst aufschreiben, dass Du es heute pünktlich aus dem Bett geschafft hast oder dass Du es geschafft hast, 2 Liter Wasser zu trinken. Ganz gleich, was Du als positiv empfindest oder wofür Du dankbar bist, bei dieser Übung gibt es kein richtig oder falsch. Suche nach all den guten Dingen in Deinem Leben! Und glaub mir: Es gibt genügend 😉

Lass Dir eines gesagt sein: Die Anpassung an Deine eigenen Bedürfnisse ist besonders wichtig. So muss Deine Morgenroutine nicht gleich mehrere Stunden dauern. Nicht jeder hat so viel Zeit, die er verplanen kann oder verplanen möchte. Die Dauer Deiner Morgenroutine richtet sich ganz allein danach, wie viel Zeit Du zur Verfügung hast beziehungsweise wie viel Zeit Du für eine Routine investieren möchtest.

Wer mit dem Gedanken “Ich muss 90 Minuten für meine Morgenroutine einplanen” startet, macht bereits den ersten großen Fehler. Solche Vorgaben sind nicht nur Unsinn, sondern sie erzielen vielmehr noch einen gegenteiligen Effekt.

Starte ganz behutsam und setze zuerst einmal 1 oder 2 der Tricks um. Übe Dich 14 Tage darin und wenn dies super läuft, dann kannst Du einen weiteren Trick hinzunehmen. Und so kannst Du stetig weiter aufbauen. Teste für Dich ganz persönlich aus, was Dir gut tut und was Dir am meisten Energie bringt. Denn schlussendlich ist genau das das Ziel einer Morgenroutine 😉

Deine Melanie